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Buch 597
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Rubrik > Belletristik > Romane/Erzählungen > Historische Romane

Perdita


Isabel Hamer


Besitzer
Name NummerFünf
Ort 51143 Köln
Status Referendar
Verliehen 20
Geliehen 10
Bucheinträge 219
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Buchdaten
SpracheGerman
AntiquariatNein
BestsellerNein
ISBNKeine Angabe
Kaufpreis12.00 €
Ersch. Datum1956
Seiten352
Auflage1

Höhe / Breite / Tiefe
19.00 cm x 12.00 cm x 3.00 cm
Gewicht338.00 Gramm

Beschreibung / Besonderheiten
LESEPROBE:
Als Perdita Margaret Amhurst wieder nach England kam, war sie dreizehn Jahre alt. Sie konnte sich an nichts mehr dort erinnern, denn sie war viel zu klein gewesen, als nach dem Tode ihres Vaters die Mutter mit ihr nach Deutschland zurückgekehrt war.

Perditas Mutter war siebzehn gewesen, als sie geheiratet hatte; als sie neunzehn war, kam Perdita, und sie war noch nicht ganz zwanzig Jahre alt, als ihr Mann starb. --Perdita und ich sind zusammen einundzwanzig--, sagte sie. --Mit Nicky wären wir sechsundvierzig, aber so sind wir nicht einmal die Hälfte.-- Und dann lächelte sie ganz wenig und sah in die sorgenvollen Augen ihrer Angehörigen, die bei ihr blieben, weil sie nicht wagten, sie allein zu lassen. --Perdita und ich--, hatte sie gesagt, und die Angehörigen atmeten ein wenig auf und sagten sich: --Das Kind wird ihr helfen, über alles hinwegzukommen.-- Es half aber nicht. Nichts konnte da mehr helfen, als daß Nicky wiederkam, und obwohl sie sich alle Mühe mit dem Weiterleben gab, starb sie ein Jahr später. Niemand sprach es aus, daß sie es so gewollt hatte oder gar, daß sie es bewußt hatte darauf ankommen lassen. Sie war immer schmal und zart gewesen; nach Nickys Tod schien es, daß sie immer weniger wurde. Eine kleine Erkältung war schuld, so klein und unbedeutend zuerst, so hartnäckig und grausam zuletzt und Perdita Margaret hatte keine Eltern mehr. Dies geschah im Frühling des Jahres 1914.

Perdita kam nach Bayern. Dort lebte sie bei einer Tante ihrer verstorbenen Mutter in einem großen weißen Bauernhaus, an einem See mit einer Insel darin, mitten in den Bergen. Von den vier Jahren Weltkrieg wußte sie nichts. Sie war noch sehr klein, darum war es ganz einfach, alles, was da geschah, von ihr fernzuhalten. Bei Kriegsende war sie sechs, und ihre Tante Jenny, die in München ein großes Krankenhaus eingerichtet und geleitet hatte, kam wieder zu ihr zurück. --Auf ganz--, wie sich Perdita ausdrückte. Und das war noch viel schöner, empfand sie, als nur ihre Kinderfrau und ab und zu ihre Großmutter bei sich zu haben.

Im Sommer badete Perdita im See und ruderte in einem kleinen roten Flachboot, das sie und Tante Jenny \

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