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Buch 595
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Rubrik > Belletristik > Romane/Erzählungen > Sonstige Romane

Das Heptameron


Margarete von Navarra


Besitzer
Name NummerFünf
Ort 51143 Köln
Status Referendar
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Bucheinträge 219
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Buchdaten
SpracheGerman
AntiquariatNein
BestsellerNein
ISBNKeine Angabe
Kaufpreis8.00 €
Ersch. Datum1960
Seiten788
Auflage1

Höhe / Breite / Tiefe
20.00 cm x 12.00 cm x 3.00 cm
Gewicht488.00 Gramm

Beschreibung / Besonderheiten
ZUR AUTORIN:
Margarete von Angoulême, auch Margarete von Navarra (* 11. April 1492 in Angoulême; † 21. Dezember 1549 in Odos im Département Hautes-Pyrénées) war Förderin von Dichtern, Künstlern und protestantischen Gelehrten und auch selber Schriftstellerin, außerdem war sie als Gattin von Henri d\Albret Königin von Navarra und fungierte als Diplomatin im Dienste ihres Bruders Franz I.

Heute ist Marguerite de Navarre, wie sie in den Literaturgeschichten heißt, vor allem als Autorin ein Begriff. So publizierte sie 1524 die Versmeditation Dialogue en forme de vision nocturne und 1531 drei religiöse Langgedichte unter dem Titel des längsten von ihnen, Le Miroir de l\âme pécheresse ( der Spiegel des sündigen Seele), eine Sammlung, die das enorme Interesse spiegelt, das die von Reformatoren und Anti-Reformatoren polarisierten gebildeten Schichten, nicht zuletzt auch der Adel, theologischen Problemen entgegenbrachten, insbesondere der neuen Frage nach dem Verhältnis des einzelnen Gläubigen zu -seinem- Gott.

Ihren literarischen Ruhm erlangte Marguerite durch L\Heptaméron, eine Novellensammlung mit Rahmenhandlung, die wie praktisch alle Novellensammlungen der Zeit in der Tradition des Decamerone von Giovanni Boccaccio (um 1350) steht.

Das ab 1542 wohl per Diktat, z.T. auf Reisen, entstandene Werk sollte ursprünglich ebenfalls hundert Novellen umfassen, die in der Fiktion an zehn Tagen von zehn Personen (fünf Damen und fünf Herren) erzählt werden sollten; es blieb jedoch unvollendet durch den Tod Marguerites bei Nummer 72. Hauptthema ist, wie in allen Sammlungen dieser Art, die Anziehungskraft der Geschlechter aufeinander und die vielgestaltigen Verwicklungen, die sie zu verursachen pflegt. Neu ist Marguerites Behauptung absoluter Wahrheitstreue des Erzählten und neu auch ihre Idee, ihr Zehnergremium nach jeder Novelle mehr oder weniger ausführlich über deren jeweilige Moral diskutieren zu lassen. Da diese Diskussionen häufig wenig zielstrebig wirken und der Leser den sehr idealistischen Standpunkt der Autorin selbst nicht immer recht erkennt oder nicht nachvollziehen kann, erschienen sie schon jüngeren Zeitgenossen wie Montaigne etwas aufgesetzt und blutlos.

Das Werk wurde postum 1559 im Auftrag von Marguerites Tochter Jeanne d\Albret im Originaltext und mit dem etwa passenden Titel L\Heptaméron ( Sieben-Tage-Werk) veröffentlicht, nachdem schon 1558 unter dem Titel Histoires des amants fortunés ein Raubdruck erschienen war, dessen Text im Sinne des gegenreformatorischen Konzils von Trient (1545-49) theologisch und moralisch --gereinigt--, d.h. mitunter ziemlich verstümmelt worden war.

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