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Buch 636
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Rubrik > Belletristik > Romane/Erzählungen > Sonstige Romane

Nacht in Bombay


Louis Bromfield


Besitzer
Name NummerFünf
Ort 51143 Köln
Status Referendar
Verliehen 20
Geliehen 10
Bucheinträge 219
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Buchdaten
SpracheGerman
AntiquariatNein
BestsellerNein
ISBNKeine Angabe
Kaufpreis12.00 €
Ersch. Datum1941
Seiten398
Auflage1

Höhe / Breite / Tiefe
21.00 cm x 14.00 cm x 4.00 cm
Gewicht460.00 Gramm

Beschreibung / Besonderheiten
In dieser indischen Stadt werden seltsame Schicksalsfäden gewoben, mitreissender Roman.

LESEPROBE:
Bill Wainwrights Gepäck stand für den Träger bereit, seine Kabine war in Ordnung gebracht, und jetzt wartete er auf dem Oberdeck, gerade unter der Brücke, und sah zu, wie die fliegenden Fische aus jeder blaugrünen Uferwelle hervorschossen gleich silbernen Bleistiften, und flimmernd wieder in das lichte Schäumen zurückfielen. Er war ein hochgewachsener, vorzüglich aussehender junge Mitte Dreißig - so breitschultrig, daß sein Schneider in Hanover Street auf jede Wattierung verzichten konnte. Seine Kleidung flüsterte mit äußerster Diskretion»London« - aber man sah auf den ersten Blick, daß er selbst Amerikaner war. Es lag da ein Ausdruck in seinen blauen Augen, in dem scharfgeschnittenen Kinn und mehr noch in dem großzügigen, männlichen Schwung seiner Lippen und in den feinen Linien um die Augen, der ausgesprochen amerikanisch ist. Sein Gesicht verriet, daß er aus einem Volk von unbekümmerten Spielern kam, die zuzeiten tollkühn oder rücksichtslos sein mochten; die etwas riskierten, wenn\s drauf ankam und - die zu lachen verstanden. Er war der Amerikaner, der seinen Weg durch die Welt kannte, und er war daher manchmal noch gefährlicher für sich selbst als für die andern. Er glaubte ganz treuherzig, die Zeit der Jugendstürme sei für ihn vorbei und er gehöre bereits zu den »Stützen der Gesellschaft«. Er war ziemlich stolz, in der ersten Hälfte der Dreißigerjahre sich beim Kragen genommen und zu gesetztem Leben entschlossen zu haben. Deshalb hatte er auch mit eigener Hand sorgfältig, ja pedantisch seine Koffer gepackt, statt den Steward zu rufen. Das war der Grund, weshalb er jede Schublade und den Schrank offengelassen: er hatte alles ordentlich und vernünftig selbst gemacht und nichts hinter sich vergessen. Das war Selbsterziehung, Disziplin - das gab ihm ein Gefühl von System und verständiger Einteilung und bezeugte ihm, daß er ein ernster Mensch geworden war, zuverlässig und von niemand abhängig. Er bemühte sich um das, was sein...

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